Vom Gestern übers Heute ins Morgen

Das Projekt Neustadt 14 besteht aus drei Gebäuden: dem Haus Neustadt 14 ostseitig, dem Haus Entenbachgasse 7 westseitig (vis à vis Hotel Gutwinski) und dem Hofgebäude. Das Gebäude Nr. 14 und Teile des Hofgebäudes stammen aus dem 15. Jahrhundert.

Gotik und Barock

Diese beiden Häuser wurden vom 15. – 18. Jahrhundert mehrmals verändert und erweitert. Das Gebäude Entenbachgasse 7 stammt aus der Barockzeit, also aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Vermutlich schon in der Errichtungszeit der Gebäude gab es neustadtseitig ein einfaches Gasthaus und in späterer Folge auch einen Beherbergungsbetrieb, bis 1968 war es das Gasthaus Sonne. Dazu gab es zumindest im 1. OG besondere „Gasträumlichkeiten“ mit gotischen Elementen: Holzbohlenwände, gotische Decken usw.

Diese wurden im Zuge der Umbauarbeiten freigelegt und aufwändig restauriert. Weiters gibt es im Kellergeschoss einen großen Gewölberaum mit mächtigem Kellerabgang vom Hof samt Torbogen aus dem 15. Jahrhundert.

Saal und Zimmer

Ende des 17. Jahrhunderts wurde mit dem Bau des Hinterhauses Entenbachgasse 7 ein „Gasthaussaal“ errichtet. Im Hofgebäude befanden sich einfache Gastzimmer, die später mit solider Sanitäreinrichtung ausgestattet wurden.

Im 1. OG befinden sich Holzbalkendecken, die früher zum größten Teil mit Schrägböden ausgestattet waren. Im 2. OG des Vorderhauses wurde eine mächtige Holzbalkendecke eingezogen, die früher ebenfalls sichtbar war. Die beiden Dachstühle stammen aus der Barockzeit Ende des 17. Jahrhunderts.

Farbliche Gestaltung

Neben dem dekorativen Aspekt der Farbgestaltung findet in diesem Wohnprojekt auch der Sicherheitsfaktor der Farbe Anwendung. Mit einem Hauch von Farbigkeit lässt sich jede Räumlichkeit beliebig verändern. Ein Farbtupfer zaubert Ambiente und damit Wohngefühl in die vier Wände. Für ältere Augen werden jedoch auch die Kontraste und gut erkennbare räumliche Dimensionen immer bedeutender. Gezielter Farbeinsatz als Unfall-Prävention, Farbe als Unterstützung der Architektur und angepasst an die individuellen Bedürfnisse der Bewohner sind Teil des Gesamtkonzepts.

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